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Ob Ransomware, Sextortion, Phishing oder Darknet: Die Digitalisierung des Straf- und Strafprozessrechts bringt uns nicht nur sprachliche Neuerungen, sondern prägt den Alltag der Jurist*innen mittlerweile auf allen Ebenen. Was ist ein Evil twin? Ist die automatisierte Gesichtserkennung im Strafprozess erlaubt? Wie finden wir heraus, ob es sich bei einem Beweismittel um einen Deepfake handelt? Was taugt der neue Tatbestand zum Identitätsmissbrauch?

 

Diese und weitere Fragen, mit welchen uns der technische Fortschritt konfrontiert, fordern uns anhaltend heraus. Wir fragen daher zum vierten Mal bei Forscher*innen, Praktiker*innen und Unternehmer*innen nach.

 

Jedem Referat folgt eine kurze Nachbesprechung, moderiert von
Prof. Dr. Nora Markwalder

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PROGRAMM

«Rechtmässigkeit der automatisierten Gesichtserkennung im Strafverfahren»

Ist der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie zu Ermittlungszwecken erlaubt oder verboten? Während Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei der Kantonspolizei St. Gallen auf die neue Wunderwaffe bereits zugreift, vermisst Monika Simmler, Assistenzprofessorin an der HSG, die Rechtsgrundlage. Beide steigen auf die Bühne, um ihren Standpunkt zu verteidigen.

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«Live-Hacking und böse Zwillinge»

Was ein Keylogger ist, wissen wir ein Stück weit, seit das Bundesgericht dessen Einsatz jüngst geschützt hat. Aber wie funktioniert ein solcher Keylogger genau? Und was bitteschön ist ein Evil twin? Christian Wengert stellt uns gängige Hackerangriffe vor und lehrt uns das Fürchten.

 

«Beweiswert digitaler Beweismittel»

Mit der Digitalisierung werden zunehmend auch die Beweismittel digital. Wann kann von der Echtheit einer Textnachricht ausgegangen werden? Weshalb sind wir sicher, dass Bilder einer Überwachungskamera keine Deepfakes sind? Diesen und weiteren Fragen nimmt sich Lionel Bloch von der Forentec GmbH an.

 

«Strafprozess: Innovationsbremse für Hersteller smarter Produkte?»
Ob selbstfahrende Taxis oder intelligente Kühlschränke: Lea Bachmann zeigt auf, wie sich bei smarten Produkten strafprozessuale Schwierigkeiten ergeben können. Aufgrund des «Blackbox»-Problems sind die Vorgänge in solchen Produkten nämlich weder ex post noch ex ante völlig nachvollziehbar.

 

 

«Der neue Straftatbestand des Identitätsmissbrauchs:
Was kann er leisten?»

Eine weitere StGB-Revision ist Fakt: Der Gesetzgeber intendierte mit ihr die Schliessung einer Strafbarkeitslücke beim sog. Identitätsdiebstahl. Stephan Walder geht dem neuen Art. 179decies StGB auf den Grund und diskutiert, wie sich der neue Tatbestand in der Praxis bewähren dürfte.

 


«Management und Analyse grosser Datenmengen: Eine Einführung
in eDiscovery von heute»

Durch die Digitalisierung werden die sichergestellten Datenmengen immer grösser und komplexer. eDiscovery bietet Technologien und Prozesse, welche bei der Datenverwaltung und -analyse unterstützen und helfen, die Übersicht zu wahren. Rogier Teo, CEO der Swiss FTS AG, liefert eine Einführung.

 

 

«Selbstjustiz mit digitalen Mitteln: Online-Strafanzeigen und private Ermittlungen»

Mit dem Online-Generator «NetzPigCock» von #NetzCourage wurden bereits über 1000 Strafanzeigen erstellt. Nach dem Sturm auf das Capitol ermittelten Netzaktivisten zahlreiche beteiligte Personen. In einer Facebook-Gruppe wurde ein Mörder ermittelt. Martin Steiger zeigt auf, welche Chancen und Risiken der Trend der digitalen Selbstjustiz bringt.

 

 

«LIVE PODCAST mit Brigitte Hürlimann»

Auch dieses Jahr schliessen wir mit einem Live Podcast über die Digitalisierung des Strafrechts. Duri Bonin, der Macher diverser Podcasts, spricht mit Brigitte Hürlimann. Als Gerichtsreporterin für die Republik vertritt die promovierte Juristin den Standpunkt «Keine Justiz ohne public watchdocs!». Wie prägt die Digitalisierung ihre Arbeit?

Flyer 2022

 

 

 

REFERENT*INNEN

  • Stefan Kühne, lic. iur., RA, MAS Forensics, Leiter Kriminalpolizei der Kantonspolizei St. Gallen
     

  • Monika Simmler, Prof. Dr., Assistenzprofessorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität St. Gallen
     

  • Christian Wengert, Dr.sc. ETH, Co-Founder Arcano
     

  • Lionel Bloch, Gründer und Geschäftsführer von ForenTec
     

  • Lea Bachmann, MLaw, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Straf- und Strafprozessrecht, Universität Basel
     

  • Stephan Walder, lic. iur., Stv. Leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, Kompetenzzentrum Cybercrime
     

  • Rogier Teo, Gründer und CEO von Swiss FTS AG
     

  • Martin Steiger, Rechtsanwalt, Inhaber der Steiger Legal AG
     

  • Duri Bonin, Strafverteidiger und Podcaster, Bonin Uffer Rechtsanwälte
     

  • Brigitte Hürlimann, Dr. iur., Gerichtsreporterin bei der Republik

 

 

 

ANMELDUNG

Anmeldung für die Weiterbildungsveranstaltung

«Digitalisierung des Straf- und Strafprozessrechts»

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Danke für die Anmeldung

 

# ANFAHRT

SIX Conventions Point, Pfingstweidstrasse 110, 8005 Zürich

# Datum

- 23. September 2022

# Zeit

- 08:30 – 17:00 Uhr

# Ort

- SIX Conventions Point, Pfingstweidstrasse 110, 8005 Zürich

# Kosten

- CHF 390.00 (inkl. Kaffeepausen, Mittagessen und Apéro)

# Tagungsleitung

- Nora Markwalder, Monika Simmler, Gregor Münch

# Hinweis

- Die Tagungsunterlagen werden als PDF zur Verfügung gestellt.
Bitte nehmen Sie Ihr Tablet zur Veranstaltung mit.

- Fachanwält*innen SAV Strafrecht erhalten 6 Weiterbildungs-Credits
bei persönlicher Teilnahme am gesamten Programm.

- Sofern die Veranstaltung aufgrund COVID-19 nicht durchgeführt
werden kann, erhalten Sie den Tagungsbeitrag zurückerstattet.
Ihre Anmeldung ist abgesehen davon verbindlich.

# TUTORIAL ELEKTRONISCHER RECHTSVERKEHR

Unterschreibst Du noch oder signierst Du schon? Der elektronische Rechtsverkehr im Strafprozess

 
 

# KONTAKT

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